Schauen Sie im Duden nach was so alles unter Vision zu finden ist. Illusion, Fata Morgana, religiöse Erscheinung etc. Auf dieser Basis wird uns ein 35 Jahresplan von Bundes Bern serviert. Nicht mal die 5 Jahrespläne in den sozialistischen Ländern hatten in der Vergangenheit Bestand! Wenn wir CO2 reduzieren wollen, dann müssen wir am Grossteil der Energie und das sind die fossilen Energieträger, in der Schweiz 75% (Heizöl, Gas, Ölheizungen, Benzin, Diesel, Flugbenzin) Einsparungen vornehmen. Dh Öl- und Gasheizungen durch Wärmepumpen ersetzen. Diese sind aber mit elektr. Strom angetrieben. Schon ohne diese Substitution wäre der Ersatz der 40%-igen KKW Stromerzeugung ein Ding der Unmöglichkeit. Die durchschnittliche Energie-Steigerung der Installierten Anlagen zwischen 2005 und 2015, mit den Energien Sonne, Wind und Biogasanlagen, betrug gerade mal 136 GWh pro Jahr. Ab 2015 müssen aber jährlich, um die fehlende Grundlast der KKW zu ersetzen, 648 GWh aufgerüstet werden und das bitte nicht mit Flatterstrom. Die Sonne kann in der Schweiz während ca. 1000 und der Wind während ca. 2'500 Stunden geerntet werden. Das Jahr hat bekanntlich 8760 Stunden. Da bleiben auch die bundesrätlichen Visionen eben nur Visionen. Trotzdem wird uns Energiekonsumenten in räuberischer Manier das Geld aus der Tasche gezogen. Gem. BR 200 Milliarden CHF bis 2050. Wer allen Ernstes glaubt ab 2022 werden die Abgaben aufgehoben, dem sage ich nur, die ehemalige prov. Wehrsteuer heute Bundesteuer existiert nach über 70 Jahren immer noch. Fazit: unsere Arbeitsplatzkosten werden teurer, die wertschöpfende Industrie wandert ab und vom gegenseitigen Haareschneiden, sprich Dienstleistungen, werden wir unseren Lebensstandard nicht halten können. Das EG-2050 gehört zur Überarbeitung an den Absender, den Bundesrat, zurückgeschickt. NEIN zum EG-2050.

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Andi Trüssel LR und GR SVP Frenkendorf