Vision gem. Duden:

  1. übernatürliche Erscheinung als religiöse Erfahrung
  2. optische Halluzination
  3. in jemandes Vorstellung besonders in Bezug auf Zukünftiges entworfenes Bild Augentäuschung,
    Bild der Fantasie, EinbildungErscheinungFata MorganaGesichtHalluzination,
    optische Täuschung, PhantomSinnestäuschungTrugbildTrugwahrnehmungWahrnehmungstäuschung; (bildungssprachlich) Phantasmagorie;
    (Psychologie) Phantasma UtopieVorstellungZukunftsbildZukunftstraumZukunftsvision

Sie dürfen von den obigen Ausdrücken auswählen was Sie wollen, liebe SVP-ler, aber Niemand würde für sein Geschäft daraus eine Strategie entwickeln, der Bund und das Parlament aber schon, weil sie nicht ihr eigenes Geld einsetzen sondern über unsere steigenden Steuer- und Gebührenabgaben verfügen. Die Unternehmen, die sich schon an den Subventionstöpfen laben wird’s freuen, denn mit dieser Vision werden die Töpfe weiterhin prallvoll gefüllt sein.

 

Die Sieben Energiewende-Märchen

Lobbyisten, Politiker und Journalisten erzählen wohlklingende Geschichten über eine Energiewende. Sie wollen uns überreden, dass wir auf herkömmliche Energien (Benzin, Erdöl, Erdgas und Kernenergie) verzichten. Ihre Geschichten entpuppen sich jedoch als Märchen.

1. Mit gutem Willen lässt sich eine Energiewende schaffen.

Tatsache ist: Deutschland zeigt, dass eine Energiewende ein Vermögen (28 Milliarden € pro Jahr) kostet und ihr Ziel nicht erreicht. Deutschland konnte den CO2-Ausstoss nicht reduzieren. Kein Wunder, wenn man an Stelle der KKW, Braun-Kohle Kraftwerke ans Netzt nimmt! Auch der weltweite CO2-Ausstoss nimmt zu, mit China, Indien, Afrika, Südostasien und dem Nahen Osten als Treiber. Der Traum einer Energiewende geht nicht auf, es sei denn, unsere Gesellschaft würde unproduktiver und ärmer. Dadurch würde die Zivilisationsentwicklung umgekehrt, und die Naturbelastung nähme zu. Dies zu wollen, ist nicht das Zeugnis von gutem Willen, sondern von Weltflucht. Im Gegenteil: Weltweit werden heutzutage mehr AKW in Betrieb genommen als stillgelegt.

Diese Subventionitis treibt weitere seltsame Blüten.

Über den Mittag, wenn der Wind schön bläst und die Sonne scheint, wird die erzeugte und subventionierte kWh aus Deutschland mit 2-3 € Cent mitgeliefert. Die Strombarone und grösst Verbraucher bezahlen also nichts für den Energie-Bezug, sondern bekommen noch Bares. Die DB schaltet darum im Sommer die Weichen-heizungen ein und erhält € dafür. Die Off-Shore Windkraftwerke treiben ihre Propeller motorisch gegen den Wind an und erhalten Bares. In der Schweiz wurden an ein, in der Nähe bestens funktionierendes Flusskraftwerk (ab Klemme kostet die kWh 2.8 Rp.) angefragt, ob man über den Mittag nicht Wasser über das Wehr laufen lassen könne, damit die neuen Erneuerbaren, hochsubventionierten Werke, Energie ins Netz einspeisen könnten, oder das neue erstellte und erweiterte Pumpspeicherwerk Linth-Limmern (Investitions-Summe gegen 2 Milliarden Fr.) hat im Normal Fall eine Betriebsdauer von 80 – 100 Jahre. Also auch eine so lange Abschreibungsdauer. Im 1. Betriebsjahr musste eine Wertberichtigung von 500 Mio. Fr. vorgenommen werden, weil die Wasserkraft nicht mehr rentiert!!! Frage: Produziert dieses Kraftwerk CO2 frei oder nicht? Da werden Volksvermögen verprasst! Wer sind die eigentlich diese dummen Investoren dieser Kraftwerke, die sich das Vorgehen der Manager gefallen lassen? Das sind die Kantone und der Bund und das das sind wir, das Volk! Ein interessanter Link, mit dem man die aktuellen Stromflüsse inkl. der zugehörigen CO2 Produktion zu erkennen ist. http://www.electricitymap.org/

2. Erneuerbare Energien schaffen Arbeitsplätze und behalten das Geld in der Schweiz

Tatsache ist: Wenn wir in Zukunft für Energie mehr ausgeben, bleibt weniger Geld für das übrig, was wir eigentlich begehren: Ferien, eine neue Wohnungseinrichtung, eine Altersrente Alterspflege usw. Energie verbrauchen wir ja nicht, um sie selbst zu genießen, sondern um unsere Arbeit produktiver und das Leben zivilisierter und angenehmer zu machen.

Den Energieeinsatz künstlich einzuschränken, würde die ganze Volkswirtschaft belasten und mehr bestehende Arbeitsplätze zerstören als neue schaffen. Mit Subventionen geschaffene Arbeitsplätze verschwinden, sobald die Subvention wegfällt. Der Vorteil günstiger Energie für Mensch und Wirtschaft ist unvergleichlich groß.

An Stelle dieser Subventionen brauchen wir dieses Geld in den nächsten Jahren dringend für unsrer Alters-Politik, da kommt ein Tsunami auf unsere Volkswirtschaft zu, der sich gewaschen hat. Die Wirtschaft kann man vom Staat aus Anschub finanzieren aber mehr nicht. Die Wirtschaft muss sich auf Dauer selber finanzieren können!

3. Es gibt große Energiesparpotentiale, die aus schlechten Gründen nicht ausgeschöpft werden

Tatsache ist: Energieeffizienz ist nicht gratis zu haben. Energiesparmassnahmen, zum Beispiel die Isolation von Gebäuden, kosten. Energieeffizientere Haushaltgeräte sind teurer als durchschnittliche Geräte. Selbst der Verzicht hat seinen Preis … Viele Effizienzmassnahmen zahlen sich nicht aus, weil es zu lange dauert, bis die Investition rentiert, da derselbe Geldbetrag produktiver eingesetzt werden kann oder weil dadurch eine frühere Investition an Wert verliert.

Vor der Industrialisierung mussten die Menschen mehr Aufmerksamkeit auf die Energieversorgung richten. Dank reichlicher und günstiger Energie können wir uns heute vermehrt menschlicheren Tätigkeiten zuwenden: der Wissenschaft, der Kultur, der Gemeinschaftspflege. Auf sie zu verzichten, wäre ein Rückschritt.

4. KKW haben keine Zukunft, schon gar nicht Neue.

Außer die Länder D, AU und die CH setzen alle Andern auf Kernenergie.

Tatsache ist: Wegen der tiefen Strom-Marktpreise lohnen sich heute gar keine neuen Kraftwerke, weder Kernkraftwerke noch Wasser- oder Gaskraftwerke. Die Ursache ist ein Strom-Überangebot in Europa und ein durch massive Subventionen für erneuerbare Energien zerstörter Strommarkt.

Die Lage kann aber rasch ändern: etwa, wenn Strom wegen der Schliessung konventioneller Kraftwerke plötzlich knapp und daher teurer wird, wenn diese wegen ihrer Zuverlässigkeit besser entschädigt werden, oder wenn neue Kernkraftwerke dank dem technischen Fortschritt sicherer und günstiger werden.

Wir können heute also nicht wissen, ob AKW keine Zukunft haben, denn niemand kennt die Zukunft, und die Kerntechnik wird laufend besser.

Zudem darf man Technologien nicht verbieten oder gegen einander ausspielen. Vergleiche sind allemal erlaubt, aber bitte dann Subventionsbereinigt (Äpfel mit Äpfel)

Technologie-Verbote führen dazu, dass auf diesen Gebieten keine Forschung mehr betrieben wird. Verkauft die Schweiz nicht, mangels Rostoffen, Wissen?? Da kommt doch unsere Jugend kaum auf die Idee, sich mit Kernphysik zu beschäftigen!

5. Ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energien ist bezahlbar und kann die ausfallende Stromproduktion aus AKW ersetzen.

Tatsache ist: Der Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung, namentlich der Sonnen- und Windenergie, kostet enorme Geldbeträge. Erstens ist dieser Strom teuer, da seine Erzeugung im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken weniger effizient ist: Der Materialverbrauch und der Naturverschleiss sind viel höher. Zweitens führt die unbeständige Stromerzeugung aus Sonne und Wind zu hohen Zusatzkosten für Stromnetze und Speicher. Sie werden meist unterschätzt oder verschwiegen.

In den vergangenen 10 Jahre (2005-2015) betrug der jährlich Flatterstrom-Ausbau im Schnitt 137 GWh. Um die 40% KKW Produktion gleichwertig zu ersetzen, wären für die nächsten 35 Jahre pro Jahr 648 GWh notwendig!

Von der Wasserkraft abgesehen, kostet erneuerbare Stromerzeugung ein Mehrfaches der konventionellen. Für Reiche bleibt Elektrizität immer „bezahlbar“. Geringverdiener kommen aber unter Druck. Heute wird in Deutschland von Energiearmut gesprochen. Davon sind Haushalte betroffen, die ein Zehntel ihres Einkommens oder mehr für Energie ausgeben. In Deutschland hat sich der Strom in nur zehn Jahren um 50 Prozent verteuert. Jeder fünfte Haushalt leidet heute an Energiearmut.

Wir haben ein Interesse daran, dass Energie für alle günstig bleibt, auch für Geringverdiener. Die unzuverlässige und teure Stromproduktion aus Sonne und Wind kann die konventionelle Stromproduktion also nicht ersetzen.

Im Weiteren muss hinter allen Flatterstrom Erzeuger ein Back-up (Gas Kombi Kraftwerk oder ähnliche Kraftwerke) installiert sein, das dann produzieren kann, wenn der Wind gerade nicht bläst oder die Sonnen nicht scheint. Die jährliche Erntezeit in unseren Breitengraden beträgt für PV Anlagen gerade mal 1'000 h und den Wind kann man während ca. 2'500 h ernten, das Jahr hat bekanntlich aber 8760 h!

6. Eine Energiewende ist unumgänglich – sonst gehen uns die Energievorräte aus, und die Klimaänderung zerstört unseren Planeten

Tatsache ist: Ob oder wann die fossilen Energieträger (Kohle, Erdöl, Gas) ausgehen werden, wissen wir heute nicht. Trotz anhaltendem, ja wachsendem Energieverbrauch hat sich die geschätzte Verfügbarkeit bisher dank verbesserter und neuer Fördertechnik nicht etwa verkürzt, sondern verlängert. Sollten die Vorräte einst zur Neige gehen, dann wird der Markt, das heisst das freie Wechselspiel von Angebot und Nachfrage, von selbst dafür sorgen, dass die Preise steigen und die Vorräte länger reichen. Neue Energiequellen können entdeckt werden und die fossilen Energien ersetzen. Energie durch eine staatliche Anhebung der Preise zu verknappen, ist daher zwecklos. Es schadet dem Wohlergehen der Länder, die es tun.

Der genaue Zusammenhang zwischen menschlicher Aktivität und Klimaänderung ist bis heute umstritten. Umstritten ist auch die Wirkung sogenannter Klimamassnahmen – etwa der Senkung des CO2-Ausstosses – auf das Klima. Angesichts solcher Unsicherheiten sind einschneidende Massnahmen wie beispielsweise die in der Energiestrategie 2050 vorgesehene Senkung des CO2-Ausstosses auf ein Viertel nicht gerechtfertigt. Sie brächten Wohlstandsverluste ohne einen fassbaren Gegenwert.

7. Die Schweiz kann und soll es sich leisten, mit gutem Beispiel voranzugehen

Tatsache ist: Schon heute erbringt die Schweiz unter allen Industrienationen gemessen am CO2-Ausstoss die grösste Wirtschaftsleistung. Kaum ein Schweizer weiss das, geschweige denn die restliche Welt … Unser Land verursacht heute ein Tausendstel und laufend weniger am weltweiten CO2-Ausstoss. Es ist nicht nur unrealistisch, sondern vermessen zu glauben, die Welt nehme Mass an der Schweiz. Deutschlands Energiewende, das Vorbild für die schweizerische, gilt heute als abschreckendes Beispiel, da die Kosten unaufhörlich steigen, während der CO2-Ausstoss unverändert hoch bleibt und Kohlekraftwerke für die Versorgungssicherheit unverzichtbar werden.


Noch ein Wort zur 2'000 Watt Gesellschaft

Das Jahr hat bekanntlich 8'760 Stunden und für jeden BürgerIn stünden 2'000 Watt pro Stunde zur freien Verfügung. Das wäre der persönliche Stromtank pro Jahr. 

-       8760h*2kW = 17‘520 kWh pro Jahr als persönliches Kontingent

Im Durchschnitt fährt Herr und Frau Schweizer 12'500 km mit dem Auto, um seinen werten Hintern von A nach B zu transportieren, bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 7.5 Liter Treibstoff pro 100 km.

(1 Liter Treibstoff hat einen Energieinhalt von ca. 10kWh (10’000Wh)

-       Verbrauch Auto: 12‘500km/J*7.5L/100km*10kWh/L = 9’375kWh/J

Man rechne: 17'520 kWh als pers. Kontingent minus Energie fürs Autofahren, dann verbleiben noch

-       8‘145 kWh für Heizen, Arbeiten, Kochen, Zugfahren, Flugzeug für Ferien, etc.?

 

Fazit: Ein klares Nein für den Jahrhundert Denkfehler (Aussage von Prof. Dr. S. Borner) „Energiestrategie 2050“!

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Andi Trüssel LR SVP

 

 

Basierend auf: https://energiestrategie-nein.ch/sieben-energiewende-maerchen/